Satzung der Fördervereins

Pro Kunstrasen Herscheid e.V.

§ 1 Name und Sitz des Vereins

Der Verein führt den Namen “Pro Kunstrasen Herscheid” mit dem Zusatz “e.V.” nach Eintragung ins Vereinsregister. Der Sitz des Vereins ist Herscheid.

§ 2 Zweck und Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Beschaffung von Mitteln für die Erstellung eines Kunstrasenplatzes in Herscheid. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft kann jede volljährige natürliche oder juristische Person erwerben. Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand gerichtet werden muss.

Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag. Bei Ablehnung des Antrages ist er verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen. Bei einer Ablehnung des Aufnahmeantrages durch den Vorstand hat der Antragsteller das Recht, seinen Aufnahmeantrag der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung zur Entscheidung vorzulegen.

Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt, Ausschluss oder bei Auflösung des Vereins.

Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Er kann nur zum Ende eines jeden Jahres und mit einer Frist von 3 Monaten erfolgen.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Wenn ein Mitglied des Vereins schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt, insbesondere mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrages für mehr als zwei Jahre in Verzug gerät, kann er durch einstimmigen Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung muss der Vorstand dem Mitglied Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme geben.

§ 4 Mitgliedsbeiträge

Beiträge sind für die gesamte Dauer der Mitgliedschaft zu entrichten. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge wird jeweils in der Mitgliederversammlung festgelegt und beschlossen.

Auf etwa vorausbezahlte Beiträge kann ein ausgeschlossenes oder ausgetretenes Mitglied keinen Rückzahlungsanspruch geltend machen.

Die Beiträge dürfen ausschließlich zu dem in der Satzung beschriebenen Zweck verwendet werden.

§ 5 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind

  • a) der Vorstand
  • b) die Mitgliederversammlung

§ 6 Vorstand

Der geschäftsführende Vorstand des Vereins im Sinne des Bürgerlichen Gesetzbuches besteht aus dem 1. und 2. Vorsitzenden, dem 1. und 2. Kassierer und dem 1. und 2. Schriftführer.

Der Vorstand kann mit bis zu sieben Beisitzern erweitert werden.

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. Vorsitzenden, in dessen Verhinderungsfall durch den 2. Vorsitzenden, jeweils mit einem weiteren Vorstandsmitglied aus dem geschäftsführenden Vorstand vertreten.

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren, gerechnet von der Wahl an, gewählt. Er bleibt auch nach Ablauf der Amtszeit bis zur Wahl eines Nachfolgers im Amt.

Soweit in Folge einer Auflage des Registergerichtes oder einer anderen Behörde eine Satzungsänderung erforderlich ist, so ist der Vorstand im Sinne des § 26 BGB befugt, diese Satzungsänderung zu beschließen.

Um ein gleichzeitiges Ausscheiden des gesamten Vorstandes zu vermeiden, scheiden nach Beschlussfassung über diese Satzung in der darauf folgenden

  • 1. Mitgliederversammlung:
    der 1.Schriftführer und der 1. Kassierer, der 2. Vorsitzende
  • 2. Mitgliederversammlung:
    der 1.Vorsitzende, der 2. Kassierer und der 2. Schriftführer sowie alle Beisitzer

aus. Eine Wiederwahl ist möglich.

§ 7 Revision der Kassenprüfung

Die Mitgliederversammlung wählt auf die Dauer von 2 Jahren zwei Kassenprüfer und einen stellvertretenden Kassenprüfer. Sie prüfen mindestens einmal jährlich die Kassen- und Rechnungsprüfung des Vereins.

Eine Wiederwahl der Kassenprüfer ist zulässig.

Die Kassenprüfer haben zur Jahresversammlung einen mündlichen Prüfungsbericht zu erstatten. Den Kassenprüfern ist auf Verlangen jederzeit Einblick in die Kassenführung zu gewähren.

§ 8 Mitgliederversammlung

Die ordentliche Mitgliederversammlung des Vereins findet mindestens einmal im Jahr statt. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von mindestens zwei Wochen einberufen. Die Einberufung erfolgt durch öffentliche Bekanntmachung in der örtlichen Presse.

Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:

  • Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes und Entlastung des Vorstandes,
  • Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes
  • Beschlussfassung über Änderungen der Satzung und über die Auflösung des Vereins
  • Festsetzung des Mitgliedsbeitrages.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert sowie wenn mindestens ein Drittel seiner Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt.

Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Versammlungsleiter.

Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlgangs und der Diskussion einem Wahlausschuss übertragen werden.

Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss geheim durchgeführt werden, wenn ein Drittel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.

In der Versammlung sind alle Mitglieder stimmberechtigt. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die ordnungsgemäß einberufene Versammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht. Zur Änderung der Satzung, zur Auflösung des Vereins und zur Änderung des Zwecks des Vereins ist eine Mehrheit von 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

Bei Wahlen ist gewählt, wer die meisten der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat.

Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Schriftführer und vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist.

§ 9 Auflösung des Vereins

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeindekasse der Gemeinde Herscheid, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke für fußballspielende Vereine in Herscheid zu verwenden hat.

Im Falle der Auflösung des Vereins sind der 1. Vorsitzende und der 1. Kassierer gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.

§ 10 Inkrafttreten

Diese Satzung tritt nach Ihrer Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung und mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

Herscheid, den 18. November 2009