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Folgender Bericht war am 22.03.2013 im Süderländer Tageblatt zu lesen:

An den Sportplatz in Grün haben sich viele Herscheid fast schon gewöhnt. Doch der Umbau war ein echter Kraftakt.

"Der Kunstrasenplatz ist eine Investition in die Jugend, von der die Fußballvereine der Gemeinde profitieren sollen", dankte Gerd Haas, Vorsitzender des Fördervereins "Pro Kunstrasen". Er hatte die Sponsoren und Rasenpaten am Samstag zu einem Empfang eingeladen. Denn erst dank ihrer finanziellen Unterstützung konnte das ehrgeizige Ziel erreicht werden, dass binnen zweieinhalb Jahren am Müggenbruch ein Kunstrasenplatz auf neuestem Standard eingerichtet werden konnte.

"Herscheid drohte eine Ascheplatzinsel zu werden", erinnerte Haas in seiner Dankesrede an die rund 40 Gäste im Vereinsheim des TuS Herscheid. Er verwies darauf, dass ohne den Kunstrasenplatz die Fußballjugend weiter in die Vereine der Umgebung abgewandert wäre. Auch wetterbedingte, langfristige Spielausfälle, wie sie zu Ascheplatzzeiten auf dem Müggenbruch üblich waren, seien nun nicht mehr notwendig. "Daher sind wir umso erfreuter, mit unserer zugesagten Unterstützung von 80 000 Euro die Kosten für die Gemeinde mindern zu können", betonte der Vorsitzende, der damit die Aufgabe des Fördervereins als beendet betrachtet.

Bürgermeister Uwe Schmalenbach dankte dem Förderverein für seine zielstrebige Arbeit: "Heute können wir stolz auf dieses gemeinsame Projekt zurückblicken." Er ergänzte, dass die zügige Umsetzung des Projektes auch darauf zurückzuführen sei, dass Architekt Frank Baumann aus Stuttgart Möglichkeiten fand, die Kosten für den Umbau um fast die Hälfte zu reduzieren. Zudem sei die Unterstützung durch den Förderverein ein wichtiger Bestandteil gewesen. Der Sportplatz war über Wochen hinweg das Thema Nummer eins in Herscheid. Die Bevölkerung unterstützte das Projekt auf vielfältige Weise.

Gemeinsam habe man viel erreicht: "Diese Sanierung war ein wichtiger Schritt, den zeitgemäßen Erfordernissen der sportlichen Ausbildung der Vereinsjugend und des Schulsports gerecht zu werden", sagte Schmalenbach, der darin auch eine Stütze für die Standortqualität der Gemeinde sieht. Doch nicht nur der Fußball profitiere durch den Kunstrasenplatz von dem Umbau. Durch die 50 Meter Kunststofflaufbahn, eine neue Weitsprunganlage, sowie Kleinspielfelder für diverse Sportarten habe der Sportplatz eine Verbesserung für alle Vereine in Herscheid erfahren. "Ich bin davon überzeugt, dass wir mit dem vorgegebenen Finanzbudget das Beste erreicht haben", meinte Schmalenbach. "Dies alles wäre aber nicht möglich gewesen, ohne den Förderverein, die Förderer und Sponsoren".

Doch nicht nur den Rasenpaten und Sponsoren möchte der Förderverein danken. "Derzeit planen wir, bei unserer Mitgliederversammlung, die für den 8. Juni geplant ist, uns noch einmal bei den Mitgliedern für ihren Einsatz zu bedanken", erklärte Haas abschließend. ■ vh

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